Kreismuseum Peine

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Führungen

Prasserei und Peitschenhiebe! - Amtmann Ziegler berichtet aus seiner Zeit

Visionär, Schöngeist, Poet, passionierter Jäger, Spieler und Lebemann - viele Gesichter hatte der bekannte Peiner Amtmann Dr. Johann Friedrich Ziegler (1785 - 1860). Die Kostümführung behandelt die Epoche der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Peine, in der Ziegler mit strenger Hand die Geschicke im alten Amt Peine führte. Amtmann, oberster Richter und Gefängnisdirektor; das bedeutete viel Macht in den Händen eines moralisch nicht ganz einwandfreien Mannes. Jens Koch schlüpft in die widersprüchliche Rolle des grausamen Despoten und Schöngeistes der Biedermeierzeit. Deutlich wird die Bedeutung des Amtmanns Ziegler, der durch sein Erbe (Amtmann-Ziegler Haus) nach wie vor eine bekannte historische Persönlichkeit in Peine ist. Sein Umgang mit den Größen des lokalen Adels wird ebenso beleuchtet wie Beispiele seiner bisweilen grausam anmutenden Urteile für geringfügige Vergehen.
 

Dauer: 45 Minuten
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen, geeignet für Jugendliche und Erwachsene
Kosten: 30 Euro bis 10 Personen, jede weitere Person 3 Euro
Buchung: 05171 – 401 3408



2500 Jahre Stahl aus Peine – ein Germane erklärt die Eisenzeit

Erzvorkommen haben schon früh Menschen in den Raum Peine gelockt. Viel härter als Bronze, war Eisen schon damals ein begehrtes Material. Ausgrabungen zeigten, dass man hier Pionierarbeit bei der Eisengewinnung geleistet hat. Verkleidet als grimmiger Germanen-Krieger am Vorabend der Varusschlacht, bei der 9 n. Chr. die Germanen die Römer besiegten, führt Jens Koch durch die entsprechende Ausstellung im Dachgeschoss des Museums. Anhand von Funden wird Koch die bedeutende Epoche der deutschen Frühgeschichte erläutern. Im Mittelpunkt stehen die Eisengewinnung in den sogenannten Rennöfen und die Verteilung der kleinen Gehöftsiedlungen im Peiner Kreisgebiet, die zumeist Gewässerbezug hatten. Wobei nicht nur die Versorgung mit Wasser eine Rolle bei Wahl des Siedlungsortes spielte, sondern die Kontrolle von Übergängen dieser natürlichen Grenzen den Menschen in der Frühzeit wichtig war.
 

Dauer: 45 Minuten
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen, geeignet für Jugendliche und Erwachsene
Kosten: 30 Euro bis 10 Personen, jede weitere Person 3 Euro
Buchung: 05171 – 401 3408



Als jeder Peiner Millionär war... – Lebensalltag vor 100 Jahren

Die entbehrungsreiche Zeit nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg ist Gegenstand dieser Kostümführung. Jens Koch spielt einen Kriegsveteranen, der sich auf dem Schwarzmarkt durchschlägt, Tauschhandel betreibt und um Arbeit bettelt. Drastisch werden die Folgen der Inflation gezeigt, von der auch die Peiner Bevölkerung nicht verschont blieb. In der sogenannten Arbeiterküche wird erklärt wie unsere Vorfahren vor etwa 100 Jahren lebten und wohnten. Auch die Zeit nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg, in der ebenfalls Schwarzhandel und Mangel herrschten wird in der Ausstellungseinheit zu den 50er Jahren beleuchtet.
 

Dauer: 45 Minuten
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen, geeignet für Jugendliche und Erwachsene
Kosten: 30 Euro bis 10 Personen, jede weitere Person 3 Euro
Buchung: 05171 – 401 3408



Zurück vom Jakobsweg – Peine im Mittelalter

Verkleidet als Pilger, der nach vielen Strapazen aus Santiago de Compostela mit einer Reliquie für die gerade erbaute Stadtkirche heimgekehrt ist, führt Jens Koch durch die Ausstellung im Dachgeschoss des Museums. Anhand von Funden wird Koch die frühe Stadtgeschichte Peines, die in den 1220er Jahren begann, erläutern. Dabei steht die besondere Lage der Stadtanlage mit der alten Burg Peine im Mittelpunkt. Die reichen Peiner Silber-Münzfunde und die Ergebnisse der spektakulären Marktplatzgrabung von 1985 gilt es zu interpretieren.
 

Dauer: 45 Minuten
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen, geeignet für Jugendliche und Erwachsene
Kosten: 30 Euro bis 10 Personen, jede weitere Person 3 Euro
Buchung: 05171 – 401 3408


 

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